Schillerhäuschen, Körnerausstellung & Co

Friedrich Schiller hielt sich von 1785 bis 1787 bei seinem Freund Christian Gottfried Körner in Dresden auf. Hier arbeitete Schiller an Schlüsselwerken wie „Don Carlos“ und der „Ode an die Freude“. Dabei zog er sich häufig in den kleinen Gartenpavillon auf dem Körnerschen Weinberg am Loschwitzer Elbhang zurück. Dieses so genannte Schillerhäuschen ist als Gedenkort an den großen Dichter seit seinem 200. Todestag auf Initiative der Bürgerstiftung wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

So konnte das kleinste Museum Dresdens am 5. Mai 2005 mit einer neuen Ausstellung feierlich wieder eröffnet werden. Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter sichern an den Frühjahrs- und Sommerwochenenden die Öffnungszeiten. Aus Spenden und Eigenmitteln konnte die Bürgerstiftung erste notwendige Restaurierungsarbeiten finanzieren.

Außerdem stehen im Sommerhaus von Körner am Körnerweg zukünftig zwei Gewölberäume für Ausstellungen, Lesungen und kleine Konzerte zur Verfügung. Neben dem Körnerhaus wurde im Rahmen eines Festes am 21. Juni 2009 die historische, von der Stadt restaurierte Weinpresse des Körnerschen Weinberges aufgestellt. Die Bürgerstiftung hat die Einhausung finanziert.

Öffnungszeiten des Schillerhäuschens
Von Karfreitag bis Ende September
jeweils samstags, sonntags und feiertags
von 10.00 bis 17.00 Uhr

Anmeldung für Führungen
(auch außerhalb der Öffnungszeiten)
telefonisch unter 0351 / 315 810
Auch die Weinpresse kann auf Anfrage besichtigt werden.